Funktionieren wird immer erschöpfender
Es wird immer anstrengender im täglichen Geschehen einfach nur zu Funktionieren. Das raubt enorm viel Energie. Jeder hat schon einmal etwas davon gehört, daß es darum geht vom Tun ins Sein zu kommen. Doch worum geht es dabei? Wie lässt sich dieser Wechsel vollziehen ?
Ein Merkmal ist es selbst achtsam in der eigenen Wahrnehmung zu sein, was als Energie raubend empfunden wird.
Erkennen, was Du tust, weil Du es Deiner oder fremder Meinung nach tun solltet. In diesem „Solltest“-Zustand bist Du getrieben. Ebenso beinhaltet dieses „sollte“ ein Selbsturteil. Es hält Dich fern von deinen inneren wahren Bedürfnissen und Wünsche. Und dann bist Du in dem Zustand des Energie zehrenden Funktionieren gefangen, der sehr oft fremd gesteuert ist.
Es ist Dir dann ganz schwierig aus Dir selbst heraus zu fließen und Dich dem zuzuwenden, was Dir am Herzen liegt. In solchem alt gewohntem Handeln bist Du aus dem Verstand gesteuert, der seine Verbindung zum Herzbewusstsein getrennt hat. Das Egolienchen in Dir ist am Werken. Das ist anstrengend, da es nicht mit der Energie im Fluß ist. Du schwimmst gegen den Strom in Dir.
Diese Trennung von Herz und Verstand erzeugt den Funktioniermodus.
Wenn Du mit Deinem Herzbewusstsein, sprich mit Deinem Seelenselbst in Verbindung bist, dann lässt Du Dich liebevoll auf Dich selbst ein und arbeitest mit den Energien, die Dich unterstützen und tragen. Es wird sich vieles ganz einfach ergeben, da Du den Kampf und die Zweifel gegen Dich selbst losgelassen hast. Es fließt aus Dir selbst heraus. Damit bist Du im Zustand der Hingabe, der Entfaltung und des Seins. Das schenkt Dir mehr Zufriedenheit und eine starke Präsenz.