Verbindlichkeit und Loyalität – alles Konzepte

Was habe ich alles für Vorstellungen wie Verbindlichkeit aussehen soll. Oder wie ich Loyalität zum Ausdruck bringe. Darin gibt es ganz viel „Entweder-oder-Ansätze“. Doch das Leben lehrt mich nur allzu oft, dass diese Konzepte nicht die Sicherheit mit sich bringen, wie ich es gerne hätte.

Meine Erfahrungen in den letzten Wochen haben mir gezeigt, dass ich all dies Sicherheitsnetze lösen darf. Es hat mir viel Klarheit geschenkt, mich immer mehr mit dem Satz anzufreunden: „Was passiert ist das was dran ist!“

Sicherheit gibt es nur in mir! Zu finden in meinem Selbst-Vertrauen. Es gibt immer Lösungen. Ich schaffe es, mit dem umgehen zu können, was das Leben mir so schenkt. Jeden Tag neu kann ich Antworten finden. Das war immer schon so und wird auch morgen noch so sein. Sich daran zu erINNERN ist viel sinnvoller und befreit mich auf jeden Fall davon so vielen Forderungen und Erwartungen an mein Umfeld zu stellen.

Loslassen und zulassen – die Kunst im Alltag

Anstatt jemanden ändern, mitnehmen oder binden zu wollen, ist es die Kunst, anzunehmen, dass es nicht oder nicht mehr passt. Gerade dann darf ich immer wieder neu Wege üben, der neuen Energie entsprechend, eine Trennung in Liebe zu vollziehen. Eben ohne den anderen weiter zu binden in etwas, was ihm nicht entspricht, oder noch zu groß für ihn ist. Auf verurteilen verzichten. Erkenne, dass es unterschiedlich Level gibt. Wobei keins besser oder schlechter ist. Das ist die tägliche Meisterschaft, in der ich unterwegs bin. Und Du?

„Alles ist genauso wie es ist und es entspricht dem was ist.“ Je öfter ich mir diesen Satz sage, desto ruhiger wird es in mir.

Alte Verträge, Versprechen, Schwüre, Eide, sind das, was an persönlichem Wachstum hindert. Deswegen muss es sich nun zeigen, mir und Dir und uns allen. In den Geschehen im Alltag. Damit kommt die Chance zu erkennen. Erst dann kann Überholtes aufgelöst werden.

Nicht immer schmerzfrei, aber befreiend

Ist das Schmerzfrei zu bewältigen? Nein! Doch oft ist der Schmerz größer als es der aktuellen Situation angemessen erscheint. Denn in den Zellen sind Schmerzspeicher aus alten Zeiten. Die Verbindung zu Unerlöstem. Diese Energieschnüre (auch  Trauer, Wut und sich verraten fühlen) wollen jetzt gelöst werden. Diese alten Speicher müssen geleert werden, denn mit ihnen kann keine neue Zeitqualität kreiert werden.

Ich und alle anderen, wir haben unendlich viele Konzepte, die Sicherheit vorgaukeln, diese Konstrukte fangen nun an zu bröckeln. Jedes Konzept hat immer zwei Seiten, wie eine Medaille. Keines ist besser oder schlechter, aber durch die Brille der Dualität betrachtet, hält es in der Verstrickung gefangen. Es kann durchaus sein, dass ich die eine Seite des Musters oder Konzeptes schon aufgelöst habe. Ich kommen nicht umhin mich auch der anderen Seite zu stellen, nur dann ist Altes ganz aufgeräumt.

Wieviele Widerständler sind denn noch in mir?

Das größte Hindernis ist der innerliche oft unbewusste Widerstand auf mindestens die eine Hälfte des Musters. Das ist der Kleber, der zurückhält. Und genau dieser Widerstand gibt dem, was abgelehnt wird enorm viel Kraft.

Gerade heute Morgen habe ich noch einmal über eine Angelegenheit aus meinem Leben nachgedacht. Es hat sich jemand aus einer privaten Gruppe ganz sang und klanglos verabschiedet. Einfach nur. „Es passt nicht mehr für mich!“ und raus. Peng.

Da war er wieder, mein innerer Regelverwalter, der meckert, so geht das nicht. Doch, so kann es gehen, wenn ich nicht an meinem Loyalitätskonzept festhalte. Was passiert, ist das, was dran ist.
Und wenn es für die Person nicht mehr stimmig ist, dann ist es doch gut, wenn sie nicht mehr dabei ist. Wenn ich es schaffe es davon zu trennen, dass ich mich dann als nicht mehr stimmig empfinde, ist alles gut.

Das war die Übung für mich, das I-Tüpfelchen, denn wie gesagt, ich war die ganze Woche davor schon als Tiefseetaucherin in all diesen alten Konzepten zu „Verbindlichkeit und Loyalität“ unterwegs, die mich viel beschäftigt haben. Das war sozusagen die Prüfung, ob ich es nun endlich losgelassen habe.

Wie geht es Dir damit?

Gerne unterstütze ich Dich dabei, wenn Du in Deine Muster eintauchen möchtest um sie liebevoll zu verabschieden. Wir können das persönlich oder auch im Online-Raum machen, sprich mich an.

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