Schatten_Oisin-kleinWorum geht es bei der besonderen Energie des Vollmondes für uns?

Schatten

Wir sollen uns also nach wie vor unseren Schatten stellen.

Besonders, wenn wir genervt und bockig sind, hat das was mit unserem Schatten zu tun. Es ist viel leichter sich mit den vielfältigen Möglichkeiten in unserm Umfeld oder im Weltgeschehen abzuarbeiten, als sich dem eigenen Schatten zustellen.
Dann bleibt das Geschehen meistens auf der Ebene des Verstandes hängen. Wir reden dann und ereifern uns, meistens gemeinsam mit anderen, über Dritte. Dabei fällt uns nicht auf, dass wir außer unsere Spannung abzubauen, um uns besser zu fühlen, nicht viel getan haben. Meistens erreichen wir  für uns selbst dauerhaft nicht viel damit. Es ist eine kurzfristige Entlastung, da die Ursache nicht behoben ist. Im Gegenteil, je öfter wir dieses Spiel so spielen, desto hilfloser fühlen wir uns.

Oft höre ich dazu die Aussage: „Ich bin halt so ein harmonischer Mensch!“ Fatal, denn wir merken nicht, wie wir gerade mit dem über andere reden Unbill sähen und die Energie immer weiter nach unten treiben.

In dem Moment, in dem wir es schaffen unsere Wut in Mut zu wandeln und zwar genau in dem Moment des Entstehens, wird sich alles wandeln. Es geht ums Aussprechen oder in Aktion treten, bei dem, von dem wir genervt sind. Am besten in Verbindung mit Selbstbeobachtung, dann erkennen wir auch unser eigenes Dazutun. Klar,  wir müssen aushalten, dass das direkte Umfeld nicht erfreut über die Konfrontation ist. Dass wir vorübergehend als blöd, zickig oder wie auch immer angesehen werden, also nicht mehr lieb Kind sind. Oder, dass das Umfeld, nun ebenfalls anfängt uns mit unserer nicht so netten Seite zu konfrontieren. Doch das sind die Geschenke, die Beziehungen und uns selbst wachsen lassen.

Dadurch können wir aktiv zur Heilung des kollektiven Wut- und Aggressionsfeldes beitragen. Indem wir unser Herz öffnen und nicht automatisch Stempel auf andere aufdrücken, ohne dahinter zu sehen, warum diese so sind wie sie sind und was unser eigener Anteil am Ganzen ist.

Hören wir auf vor uns selbst Wegzulaufen, uns zu betäuben mit unseren Süchten, mit dem wegbeamen aus dem unerträglich schweren Alltagslasten und verdrängten Gefühlen. Ja, das bedeutet Schattenarbeit.  Sie ist kein bunter Regenbogen ins Glück, aber sehr befreiend und befriedend.

Oisin

Er fordert uns auf unseren Drachen zu reiten. Aus Avatar kennen wir es. In besonderen Momenten, dann wenn es ums Ganze geht, stellen sich die Drachen zur Verfügung und helfen die Schöpfung zu retten. Stellen wir uns! Hören wir den Ruf unseres Herzens, folgen wir unserer tiefsten Sehnsucht nach Frieden und Liebe? Es scheint höchste Zeit zu werden, dass wir alle unseren Drachen finden und gemeinsam mit ihm den Weg für eine bessere Welt beschreiten. Jeder an seinem Platz, in seinem kleinen persönlichen Universum, denn da gibt es genügend was nun aus dem Schatten ins Licht will.

Ein kraftvoller Vollmond, der neuen Zeit entspricht, es geht darum die Ecken auszukehren. Den Kopf nicht weiter in den Sand zu stecken und zu behaupten: „Ich bin nicht da!“ Wachen wir auf und stellen und den Dingen, die wir anders haben wollen. Jetzt.

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