Was mir sonst noch so aufgefallen ist beim Rückblick 2019

Immer mehr Menschen war es schwer gefallen mit den unmenschlichen Zuständen umzugehen. Herzlosigkeit brachte sich an immer mehr Stellen zum Ausdruck, im zwischenmenschlichen, wie auch in der kollektiven Gemeinschaft.

Überall herrschte Stress, in den Schulen, in der Pflege, in den Familien, auf der Arbeit, bei den Rentnern, bei den Kindern, auf der Autobahn. Je krasser es wurde, desto deutlicher war es für uns Menschen wahrnehmbar, dass dies uns einfach nicht entspricht. Wir sind herzliche Wesen, auch wenn versucht wurde uns anders darzustellen. Diese Zustände führten immer mehr Menschen in Aufwachprozesse hinein.

Schauen wir einmal die ganzen Systeme und Institutionen um uns herum an, was sich da zeigte, konnte immer öfter nur noch ein fassungsloses Kopfschütteln hervorrufen. Menschliche Werte und das grundlegende Friedensbedürfnis wurden überall mit Füssen getreten. Immer mehr Machtgier, Korruption, Lüge, Lösungsunwillen und Gemeinschafts- und Familien zerstörende Strukturen, die im Hamsterrad gefangen halten, zeigten sich. Bei einigen löste es eine tiefe Sinnlosigkeit aus. Bisweilen hatte sich das Gefühl eingestellt, dass sich überall nur noch Narzissten und egozentrische Psychopathen verwirklichen konnten.

Das könnte der Grund gewesen sein, dass sich immer mehr von diesem Spiel abgewendet haben, denn mitspielen war für herzbewusste, integer und authentische Menschen nicht machbar gewesen. Rücksichtslosigkeit, Erpressen, Manipulieren, Einflussnahme nach dem Motto koste es was es wolle, im Zweifel Geld oder Leben, war mit sich selbst und der Seele Verbundenen nicht machbar.

Es wurde deutlicher spürbar für viele von uns, dass wir seit Jahrtausenden im Kriegszustand leben. Ich zähle einmal ein paar der Schauplätze auf:

  • Militärische und Wirtschaftskriege
  • Glaubenskriege
  • Medienkriege
  • Kriege im Bildungssystem
  • Kriege zwischen Männer und Frauen
  • Generationskriege
  • Kriege gegen die Bevölkerung
  • Kriege in der Medizin
  • Ernährungskriege
  • Kriege gegen Natürlichkeit
  • Kriege zwischen Kulturen
  • uvm.

Vielen waren kriegsmüde geworden und konnten sich an ihre ursprüngliche friedliche Essenz erinnern. Es wurde erkannt, dass Frieden in jedem von uns in uns selbst gefunden werden wollte, damit es dann nach außen getragen werden konnte.

Das hatte zur Folge, dass sich auch immer mehr von Zeitungen und Fernsehen abgewandt haben, denn dem was dort präsentiert wurde, war kein Glaube mehr zu schenken. Auch die sozialen Medien, hatten an Faszination verloren. Das Bedürfnis nach echten, waren, menschlichen, Herzberührenden Kontakten war immer mehr gewachsen.

Stand heute, den Blick abzuwenden ist schon ganz vielen gelungen. Nun geht es darum, das neue Jahrzehnt mit Herz und Menschlichkeit zu gestalten. Erschaffen wir Möglichkeiten, die uns nähren, glücklich und zufrieden machen. Es ist machbar, und zwar von jedem von uns in seinem Umfeld. Von keinem wird erwartet die ganze Welt in Ordnung zu bringen, nur die eigene kleine. Und ehrlich genau für die sind wir zuständig. Die können wir bewegen, farbenfroh und lebenswert gestalten.

Trennungen werden aufgehoben, wenn wir mutig sind im anderen das Gemeinsame zu entdecken, mit Verständnis, Begeisterung und Berührung. Es gilt die Individualität eines jeden zu akzeptieren, damit geben wir auch der persönlichen Einzigartigkeit Raum und können die Uniform ausziehen. Starten wir in die Selbstermächtigung.

Wenn Du Lust hast, zu solchen Themen in Austausch zu gehen, komm gerne an einem unserer Kaminabende oder bei einem Netzwerkevent vorbei.

Falls wir örtlich zu weit von Dir entfernt sind, gestalte Deinen eigenen Treffpunkt. Ich kann Dir gerne Tipps dazu geben. Wir können uns auch online treffen. Spreche mich einfach an.

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