Hast Du auch den Wunsch das Hamsterrad zu verlassen?

„Doch wie kann das gehen?“, fragst Du Dich immer wieder. Das ist doch bestimmt anstrengend. Und von der Anstrengung hast Du schon genug. Dir geht schon täglich fast die Luft aus, um das Rad am Laufen zu halten. Da ist einfach keine Möglichkeit mehr, noch was Anstrengendes mit hinzuzunehmen.

Also rennst Du immer weiter in Deinem Hamsterrad, das ja innen auch ganz schön aussieht. Du hast es Dir darin ganz nett eingerichtet. Wenn da nicht dieses ständige Gefühl von Energielosigkeit wäre. Irgendwie ist es auch ein wenig frustrierend, immer wieder die gleichen Schleifen im Rad zu rennen.

Aufstehen – Rennen – Arbeiten – Rennen – Feierabend – Rennen –

Nicht wirklich genug Zeit zum Genießen – Rennen – Schlafen – Ach bald ist Urlaub, dann wird’s was mit Neuem –  Rennen – Aber ehrlich, nur 2 Wochen frei. Wie soll da die Batterie aufgeladen werden? –  Rennen bis dahin –Ttägliches rennen – Endlich, die ersehnten 2 Wochen – Erst mal verschnaufen, gleichzeitig kommt der Stress durch und nun muss ein Schnupfen auskuriert werden – Jetzt endlich Freizeit erleben – Rennen – Es muss alles reinpassen in die zwei Wochen – Rennen – Eine Woche ist schon um –  Rennen  – Da steht noch so viel auf dem Zettel, was erlebt werden will – Rennen – Um dann erschöpft wieder ins tägliche Hamsterrad einzusteigen – Rennen.

Kommt Dir das bekannt vor?

Diese Angst vor der Anstrengung der Veränderung hält Dich gefangen in dem Rad des anstrengenden Rennens.

Widerstand auf Veränderung hält Dich in Deinem Hamsterrad gefangen. Ich höre die vielen „Ja, aber..“ die nun in Dir hochkommen. Bedenke, solange Du noch im Prozess des „Ja, aber“ fest steckst, gibt es noch unbewusste oder auch bewusste Ängste in Dir. Die halten Dich fest im Hamsterrad.

Erst wenn Du bereit bist, Dich der fesselnden Angst anzunehmen, sie zu beleuchten und damit aufzulösen, wird es Dir möglich sein, mit dem kräftezehrenden Rennen aufzuhören. Dann ist es soweit sich dem Neuen zuzuwenden. Der Weg zur Offenheit und Leichtigkeit führt immer über die eigenen Ängste.

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