Heute mit einem Gastbeitrag von meiner lieben Freundin Claudia

Einst waren wir das Land der Dichter und Denker und wo stehen wir jetzt in Zeiten von „Corona“?

Ein einziges wissenschaftliches Modell wird propagiert und entscheidet darüber wie wir uns jetzt zu verhalten haben, über unser Heute und Morgen auf allen Ebenen. Nicht wirklich neu diese Einseitigkeit, aber in der momentanen Situation noch viel bedeutsamer als je zuvor. Ich vermag gar nicht zu beurteilen ob es richtig oder falsch ist, denn ich bin kein Viruloge, Biologe und kein Mediziner. Dennoch verstehe ich soviel von Naturwissenschaft, das ich weiß, das es unzählige Thesen, Ansätze und Modelle gibt.

Ich bin mehr in der Geisteswissenschaft angesiedelt und schon viele Jahre im Bereich „Diversity & Inclusion“ in Unternehmen engagiert. Vielseitigkeit, Miteinbezogensein, gleichberechtigte Teilhabe an etwas. Und genau von diesem Standpunkt aus, finde ich es unfassbar was gerade geschieht. Ein einziges globales Institut berät auf Basis eines einseitigen Modells. Es werden andere Wissenschaftler mit unterschiedlichen Denkansätzen und Modellen nicht mal an den Tisch gebeten. Im Gegenteil, sie werden öffentlich medial verunglimpft und ideologisch diffamiert. Wahrscheinlich haben die andersdenkenden Wissenschaftler ihre Ausbildung an der Clownsschule gemacht *Ironie off * (By the way, was ist aus gutem, sachlichen, seriösem, freien Journalismus geworden?)

Ist das Vielseitigkeit und Miteinbezogensein? Gilt das Prinzip etwa nicht in der Wissenschaft und Politik? Passt es nicht in eine Krise?

Ich weiss nicht zu beurteilen welche Modelle stimmiger sind und zu den besseren Ergebnissen führen könnten. Ich kann auch verstehen, das aufgrund der Lage schnelle Entscheidungen getroffen werden mussten. Aber das nicht alle Modelle gleichberechtigt in Betracht gezogen und diskutiert werden und über die unterschiedlichen Ansätze nicht transparent berichtet wird, das gibt mir kein gutes Gefühl. Wissenschaft und Journalismus zur einseitigen Meinungsbildung und Angstmacherei zu missbrauchen ist für mich unethisch.

Angst lähmt und macht uns Denk- und Handlungsunfähig. Und dann greifen wir schnell auf vorgefertigte Informationen zu, glauben sie und verbreiten sie ungeprüft weiter. Wissen kann helfen mit Angst umzugehen. Aus Wissen kann Gewissheit werden.

Freiheit beginnt im (wahren) Denken – lasst uns nicht zu denkfaulen Informations-Widerkäuern werden.

Passt auf Euch und Eure Lieben auf. Claudia

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