Lebensperlen

Eine Geschichte zum ersten Advent

Ich hoffe der erste Advent hat ein wenig Lichtglanz bei Dir einziehen lassen.

Heute Morgen ist mir der Impuls gekommen, dass ich meine Weihnachtspost schon jetzt versenden sollte. Ein ganzes Stück früher als ich das normal mache. Doch was ist in diesen Zeiten schon normal. Gestartet habe ich mit diesem neuen Blogbeitrag. Im Laufe der Woche werde ich meine Weihnachtsgrüße schreiben und sie versenden und meine lieben Newsletter-Interessierten bekommen ebenfalls noch einen Weihnachtsgruß.

Vielleicht (nein im mir drin weiß ich es ganz sicher, aber das kann ich nur für mich so beantworten) werden wir, gerade weil wir das alte Normal überwinden in ganz neue wundervolle Zeiten hineinwachsen. 2020 hat uns viel gelehrt.

In diesen Adventszeiten werden gerne Geschichten erzählt und ich möchte Dir meine Geschichte auf den Weg in Selbstsicherheit und Selbstvertrauen schenken, als Impuls für diese Zeit der Wandlung. Ich möchte Dich ein Stück mitnehmen auf meinem Weg und gerne kannst Du Dich an mich wenden, wenn Du Fragen hast oder einfach nur ein Gespräch führen möchtest in diesen Zeiten der Neufindung. Vielleicht kommst Du mich auch einfach einmal auf einen Tee oder Kaffee besuchen, persönlich oder in Zoom. Melde Dich, wenn es Dir danach ist.

Wie war das bei mir? Ich kann rückblickend sagen, schon bei meiner Geburt war ich flott unterwegs, denn ich habe das Licht der Welt mit bereits 7 Monaten erblickt und dieses Motto habe ich mir wohl auf die Fahne geschrieben. Bis heute bin ich oft etwas schneller, früher oder anders unterwegs als mein Umfeld. Hmm, wahrscheinlich war das mein Plan, denn dadurch habe ich dann, wenn die anderen in bestimmte Entwicklungs- oder Erkenntnisphasen kommen, meine Erfahrungen schon gemacht und kann begleitend unterstützen. Doch manchmal muss ich mich daran erinnern, dass ich schon etwas vorgaloppiert bin, um mein Umfeld abzuholen. Es fühlt sich nicht immer gut an und trotzdem hat es mich unterstützt auf meinem Weg der Selbsterkenntnis und des Selbstvertrauens.

Ich möchte Dir nur ein paar Etappen meines Weges erzählen, denn meine ganz Lebensgeschichte hätte Platz in einem Roman.

Außer dass ich schnell unterwegs war, war ich auch immer neugierig und habe mich für Dinge interessiert, die es in meinem Elternhaus nicht gab. Das war nicht immer einfach, denn es hat zu unendlichen Diskussionen geführt. Meine Kommunikationskunst wurde dadurch geschult und ich habe ziemlich früh gelernt, dass es mehr als einen Blickwinkel gibt. Damals konnte ich es noch nicht so stehen lassen, denn ich war auch eine Kämpferin für Standpunkte und Gerechtigkeit. Heute weiß ich, dass das Leben selbst für all das sorgt und ich über niemanden richten muss.

Meine Neugierde hat mich ziemlich tief in so manchen Kaninchenbau hineingeführt, das war ganz schön herausfordernd für mich. Ich konnte nicht verstehen, warum dieses Wissen, was im großen Weltgeschehen alles schiefläuft, nicht von noch vielen anderen gesehen wurde. Es hat mich fast Wahnsinnig gemacht, dass nichts gegen diese verehrenden Missstände getan wurde. Heute weiß ich, dass es sowas, wie den richtigen Zeitpunkt gibt und solange der nicht da ist kognitive Dissonanz für Schutz sorgt. Es ist nicht möglich andere in den Kaninchenbau runterzerren, wenn das Erwachen noch nicht ansteht. Es gibt da zwar viel zu entdecken an Ungeheuerlichkeiten, doch inzwischen glaube ich nicht jeder muss all entdecken. Ich war eben immer ein Naseweis.

Da ich schon von klein auf gefühlt anders unterwegs war als mein Umfeld, konnte ich mit den Reaktionen und Betitelungen als Verschwörungstheoretikerin etc., ganz gut umgehen. Und so manches was ich schon in frühen Zeiten entdeckt hatte, ist inzwischen aus dem Tatsachenfeld der Verschwörungstheorie herausgerutscht und ins allgemeine Bewusstsein eingesickert. Das stimmt mich zuversichtlich, dass es mit dem Rest der Angelegenheiten, die ich so entdeckt habe, auch so kommen wird, da es ohne diese Auseinandersetzung nicht möglich sein wird, ins Bewusstseinszeitalter zu wechseln.

Eine der wichtigsten Etappen in meinem Leben waren meine Kinder, die meinen größten Lehrmeister waren. Mein Sohn hat mich oft in meiner Schnelligkeit ausgebremst.  Geduld, Gelassenheit, Flexibilität und kreativer Umgang mit Anforderungen haben meine Fähigkeit als Stehgreifarbeiterin ausgebildet. Indirekt hat er mir beigebracht, dass es so etwas wie Zeitqualitäten gibt. Heute habe ich ein feines Gespür dafür. Meine Tochter hat mich in Hellfühligkeit und Empathie geschult, das war dringend notwendig, denn meine Herkunftsfamilie war ziemlich Verstandesgesteuert.
Die Dramen, die in meinem Umfeld, ob im Familien- oder Freundeskreis, in die ich teilweise sehr verstrickt war, haben mich gelehrt, dass ich sie nicht automatisch zu meinen machen muss.  Neutralität und Akzeptanz wurden dadurch geprägt. Und die kleine Widerständlerin in mir gezähmt, obwohl die mir weiterhin noch hie und da im Wege steht. Letztendlich ist sie auch nur einer Wegweiserin für mich, denn das innere Aufräumen hört nicht auf.

Meinem Vater bin ich sehr dankbar, denn er hat mich nach seinem Tod erinnert, dass das Leben mit dem Tod nicht endet und er weiter Kontakt mit mir haben kann, ziemlich verrückt was? Aber ein weiterer Schritt auf meinem Weg zu mir selbst.

Ich bin in meinem Leben an vielen Stationen mit Geldschwierigkeiten konfrontiert worden und habe inzwischen gelernt, dass ich immer versorgt bin. IMMER! Ich habe entdeckt, dass ich reich bin, auch wenn ich kein Geld im Portemonnaie habe. Dadurch habe ich viele kreative neue Wege erkundet, die vielleicht in der nahen Zukunft von Vorteil sind.

Mein Leben hat mich beizeiten aus dem Höher, Weiter und Mehr aussteigen lassen. Die Jagd nach weiteren Zeugnissen und Zertifikaten, die bescheinigen, dass ich gut bin, habe ich hinter mir gelassen, denn das kann kein Zettel erzeugen. Und auch eine weit verbreitete Angst, dass ich all mein Wissen horten und schützen muss, konnte ich beizeiten loslassen, denn ich hatte begriffen, dass es keiner wie ich machen kann, auch wenn meine Anleitung dazu weitergegeben ist. Das machte es mir einfacher, da ich dadurch das ganze Kontrollgedöns und die Ellenbogen-Konkurrenz-Spiele nicht mitspielen musste.

In meiner Kindheit und frühen Jugend habe ich reingeschnuppert in Kirche und Religion, dort habe ich nicht die Antworten gefunden, die mich zufrieden und glücklich gemacht hätte. Dies war sicher notwendig, damit ich Unterschiede feststellen konnte. Meine höhere Führung hat wohl immer die Verbindung zu mir stabil gehalten und mir den Weg geebnet zu Spirit, Bewusstsein. Wundervoller Weise geschützt Alltagstauglich ohne besondere Rituale und Eso-Gedöns. Kann sein, dass ich das andere alles schon in früheren Inkarnationen abgearbeitet habe. Dafür bin ich mir wirklich dankbar. Auf diesen Etappen habe ich das Christusbewusstsein erkannt. Ich habe Quantenphysik, die kosmischen Gesetze, Ahnenlehre, das innere Kind, Psychologie, Steiner und seine Lehren entdeckt, systemischen Denken erlernt, Natur- und alternativ Heilungsmethoden erprobt, multidimensionales Verständnis erworben und kann die vielen Puzzleteile in Verbindung bringen mit meiner inneren Weisheit, die mich unterstützt, das im praktischen Alltag anzuwenden.

2019 habe ich wieder geheiratet und eine wundervolle Wohnung gefunden, alles hat sich gefügt, was es mir in diesem komischen Jahr 2020 sehr erleichtert hat, mich dem Lauf hinzugeben. Dieses Hingeben ist eine wirkliche Kunst, die auf Vertrauen aufbaut.

Zu Beginn von 2020 habe ich mal wieder Selbsterfahrung gebucht und mir eine Herzmuskelentzündung nach einer Grippe zugezogen. Als die Schlappheit ein wenig überwunden war und ich mich aus dem medizinischen Angstfilm verabschiedet hatte, konnte ich mich wieder auf mein eigenes Körpergefühl einlassen und das hat mir den Weg gezeigt in diesem Jahr. Es geht um Herzensöffnung und eine Ausrichtung auf ein universelles Herzbewusstsein, dass es da Herzverwirrungen und Co geben kann ist irgendwo klar. Herzens-Heilung auf allen Ebenen. Keine Angst ich bin gut begleitet und habe inzwischen ergänzend einen guten Arzt meines Vertrauens gefunden, der mir kompetent zur Seite steht. Er hat mir übrigens vor kurzem ein wirklich gutes Körpergefühl attestiert. Auch dieses Mal bin ich wieder vorgeeilt, es hat mir in diesen Zeiten mehr innere Klarheit, Selbstverantwortung und Selbstvertrauen geschenkt und mich in mir selbst gestärkt.

Ich möchte Dich einladen, schau doch einmal auf Deine Geschichte und sammele die Diamanten Deines Lebens ein. Jetzt in der kommenden Zeit, über die Rauhnächte, zum Start ins neue Jahr und in eine neue Epoche ist es gut, die Diamanten in sich selbst integriert zu haben.

Am 21.12. geht das Licht unter und nach 3 Tagen der Dunkelheit geht es wieder auf. Wir feiern das mit Weihnachten. Wie im Kleinen, so auch im Großen, sind wir gerade kosmisch ebenfalls an so einem Punkt im Zeitenlauf angekommen. Am 21.12.2020 wechseln wir von einem Jahrhundert langen Erdzyklus in einen Luftzyklus. Es gibt diese Zwischenzeiten, wir sagen auch zwischen den Jahren, das sind schon seit alten Zeiten die Rauhnächte, in denen die Zeit fast stehen bleibt und es sich manchmal ziemlich chaotisch anfühlt, um dann mit dem Jahreslauf wieder zu beginnen. Es ordnet sich dann neu. Mit der Zeitqualität des neuen Jahres starten wir dann in einen neuen Lauf. So auch dieses Jahr, nur etwas gewaltiger. Schließlich geht es um einen Wandelreben einer ganzen Epoche.

Ich schenke Dir ein paar Fragen, die Dir den Weg zeigen können

  • Was von der schwere und den Kämpfen der vergehenden Epoche möchtest Du hinter Dir lassen?
  • Welchen Spirit willst Du nähren in Dir?
  • Welche Ängste trennen Dich noch von Deinem Selbstvertrauen und Deiner Selbstverantwortung?
  • Welche Entscheidung triffst Du bezüglich Sein oder Schein?
  • Was möchtest Du erschaffen in Deinem Beziehungsumfeld?
  • Was will noch gesehen werden, was nicht in Frieden in Dir ist?
  • Welche Schätze hast Du gesammelt und nimmst sie mit?
  • Was ist Dir wichtig und was willst Du auf jeden Fall erleben in der neuen Epoche?
  • Wo willst Du Dich engagieren, dass es ins Leben gerufen wird?

Wir haben uns wahrlich eine ganz besondere Zeit ausgesucht, in der wir hier sind. Ich wünsche Dir Menschen in Deinem Umfeld, die mit Dir auf der gleichen Wellenlänge surfen, die Berührung zulassen, die Dir helfen mutig zu sein, die Dich in Deinem Vertrauen stärken, die Dich auch in ängstlichen Momenten und bei schlechter Laune aushalten, die ihren Horizont erweitern möchten, die gerne mit Dir Lachen und die Dich im Herzen berühren. HERZENSMENSCHEN

Lasst uns 2021 gemeinsam das Leben wieder in den Vordergrund rücken und den Sicherheitsmodus des Überlebens beenden. Ich freue mich schon darauf.

Ich segne alles was wir dazu noch an Erfahrungen machen dürfen. Und nun wünsche ich Dir eine wundervolle Adventszeit.

Herzensgrüße

 

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