Zeitqualität

2020 ist das Jahr, in dem es für keinen mehr möglich ist, sich an „Wir machen weiter so wie bisher!“ festzuhalten.

Zwar würden viele gerne in das sogenannte Normal zurück, doch das wird so nicht möglich sein. Um sich wenigstens noch ein bisschen sicher zu fühlen, akzeptieren nicht wenige, brav das „Neue Normal“. Es brodelt inzwischen an immer mehr Stellen.

Schauen wir einmal was Normal wirklich bedeutet. Vera Birkenbihl hat dazu eine wundervolle Erklärung, ich verlinke das Video von ihr.

Normal bedeutet wir werden zurechtgestutzt auf Norm, um ja nicht mit unserem individuellen Leuchten und Strahlen, mit unseren Besonderheiten und Eigenheiten aufzufallen. Alles was der Norm nicht entspricht wird ausgesondert, ähnlich wie bei den komischen Normen der EU für Gemüse. Im Jahr 2020 wurden nun die Normkriterien verschärft.

Diese Kriterien sind Leitlinien, oder vielleicht auch Richt(en)Linien, die oft das eigenständige Denken, die Selbstverantwortung und die Freiheit des Einzelnen ersetzen. Nun geht es aber gerade von der übergeordneten Zeitqualität darum ein starkes, individuelles, liebevolles Selbst zu entwickeln, das selbstverantwortlich sich der eigenen Gestaltungs- und Erschaffensmacht bewusst ist. Bedeutet, mehr Selbstermächtigung.

Durch diese aktuellen massiven Gegensätze entsteht enorme Reibung. Dies führt dazu, dass immer mehr Deckel hochfliegen und alles sichtbar wird, was bisher unter dem Deckel der Normalität gehalten wurde.

In vergangenen Zeiten haben wir uns viel gedrückt vor Veränderung, obwohl uns allen schon lange klar war, dass wir mit vielen unserer Systeme schon lange am Ende sind. Wir haben uns meistens mit ein paar Reförmchen begnügt, egal ob gesellschaftlich oder privat. Das geht nun nicht mehr. Deswegen braucht es diesen Druck, um Bewegung für die anstehenden Veränderung zu erzeugen.

Alle Denkmuster, Glaubessätze und Sicherheitsschablonen stehen gerade auf dem Prüfstand. Beziehungen aller Art wollen nun neugestaltet werden, das ist herausforderndes Wachstum. Der Wecker hat geklingelt zum Erwachen und Erwachsen.

Alle werden gefordert und die gängigen und persönlichen Weltbilder werden in Frage gestellt. Wir werden uns über die Grenzen der Norm hinausbewegen müssen. Viele bisher unsichtbare Dinge, die für einige von uns kaum vorstellbar und erträglich sind, kommen jetzt an die Oberfläche. Es fühlt sich an, als sei die gewohnte Welt irre geworden.

Energetischen sind wir enormen Herausforderungen ausgesetzt. Ein Upload nach dem anderen kommt und das kann im Moment zu Kurzschlüssen führen.

Im Außen werde diese sichtbar, durch absurdes Verhalten, Wesensveränderungen, skurrile Situationen, emotionale Ausbrüche, Energielosigkeit, Überforderung und Ängste, Ängste, Ängste.

Das Außen ist nur die Bühne auf der sichtbar wird, was innen gerade für ein enormer Entwicklungs-/Transformationsprozess stattfindet. Wir bauen während der laufenden Theateraufführung eine neue Bühne für das neue Stück auf, auf der Bühne, auf der das bisherige Stück gerade spielt. Kurz vorm Wahnsinn.

Das Ganze wird noch etwas getoppt, da auch die Muster, Automatismen, Traumata und Glaubenssätze der Ahnen und Seelenebene, die in uns wirken, ebenso auf dem Prüfstand sind. Alles was nicht mehr optimal ist, zeigt sich uns in einem bunten Strauß im täglichen Erleben, damit wir es in Heilung bringen können, um auf ein nächstes Level zu kommen.

Diese Prüfungen finden überall statt. Plötzlich stellen wir fest, dass wir uns mit dem Freundeskreis nicht mehr gut unterhalten können. Wir stoßen an vielen Stellen auf Unverständnis mit unseren Ansichten. Die Beziehung ist nicht mehr so tragfähig wie immer geglaubt. Der Job befriedigt nicht mehr. In der eigenen Familie gibt es Gräben, die sich auftun. Alles fühlt sich an wie erschüttert. Die Welt wird aus den Angeln gehoben.

Wer den Spielen im Außen müde ist, kommt irgendwann an den Punkt, dass es darum geht sich mit sich selbst auseinander zu setzen. Es stellen sich Fragen wie: „Bin ich egoistisch, wenn ich gut für mich selbst sorge?“ „Warum kann ich mit meinem Wissen andere nicht erreichen?“ „Habe ich mein Leben auf Lügen aufgebaut?“ „Warum funktionieren all die Sicherheiten, die mir versprochen wurden, nicht mehr?“

Inzwischen haben die meisten schon erkannt, dass es ein Zurück nicht mehr geben wird. Der Veränderungsprozess im Großen, wie im Kleinen ist in voller Fahrt. Vieles was uns bisher sehr wichtig war, ist vielleicht inzwischen nur noch zweitrangig.

Gestern hat eine Frau in meinem Vortrag eine Impulskarte gezogen: “Tod“, das trifft es ziemlich genau. Wir sind gefordert das alte, überholte Lebenskonzept sterben zu lasse, damit sich der Raum für das Neue ergibt.

In diesen turbulenten Zeiten ist das Wichtigste für eine innere Balance zu sorgen. Nicht immer wird das in einem ausgewogenen Zustand sein. Die Verantwortung dafür, dieses Gleichgewicht wieder zu erlangen, die liegt bei uns selbst. Und nur mit dieser neutralen Gelassenheit, einem gewissen Maß an innerem Frieden ist es möglich aktiv das Neue mitzugestalten.

Es wird einiges zum Befrieden und zmu Vergeben geben in der nächsten Zeit. Vor allem erst einmal sich selbst, denn nur dann ist das auch im Außen möglich. Unser komplettes Bild von Schuld, Sühne und Gerechtigkeit wird sich wandeln müssen, um als Gesellschaft, das neue Level von wirklicher Gemeinschaft zu erreichen.

All zu gerne übernehmen wir im Moment Verantwortung für andere und sehen uns als Gutmenschen, die sich hilfsbereit aufopfern. Das wird nicht mehr funktionieren. Wer für andere Verantwortung übernehmen möchte, eine Führungsposition innehat, dem sollte das oberste Gebot Selbstverantwortung sein und die fängt mit einer guten Selbstfürsorge an.

Ich habe mir ein Interview mit Prof. Dr. Franz Hörmann angehört, der viel zu den gesellschaftlichen Aspekten der Veränderung, in für mich sehr erhellender und klarer Weise gesagt hat. Folgend er Link zum Interview

Dir wichtigste Investition in die Zukunft ist sich der inneren Arbeit des Aufräumens zuzuwenden, damit möglichst viele von uns energetisch, geistig, körperlich gestärkt, an dem Prozess des Wandels teilnehmen können. Es wird Zeit erwachsen zu werden.

Es ist völlig legitim sich in diesen Zeiten Unterstützung zu holen, doch wie immer liegt es an uns selbst, die Entscheidung dazu zu treffen und die Umsetzung der Wandlung im eigenen Leben zu vollziehen. Wie schon zu ganz frühen Zeiten in unserem Leben –  Laufen haben wir alle nur gelernt, in dem wir es getan haben.

Ich habe einige Unterstützer im Programm:

Am 28.09.2020 – kostenfreie Ahnensprechstunde, in dem wir beleuchten welche Themen hier noch in unserem Rucksack schlummern.

29.09.2020 Gruppencoaching – Energiebalance in anspruchsvollen Zeiten

30.09.2020 Kamingespräche – für einen Austausch zur aktuellen Lage, damit wir den eigenen Blickwinkel erweitern können und lernen mit anderen Meinungen umgehen zu können.

12.10.2020 Seelenkarten-Basisworkshop für eine gute innere Kommunikation.

16.10.2020 Webinar Körper & Seele, was bringt unsere Seele über unseren Körper zum Ausdruck?

17.10.2020 Krafttanken am Kraftplatz, Natur pur

Ich freue mich, wenn ich Euch vielleicht auf diesem Wege persönliche sehe.

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