Gerade heute konnte ich wieder erleben, wie dankbar Menschen sind, wenn nur eine sich mutig zu ihren Gefühlen bekennt. In meinem Workshop „Soll ich oder  soll ich nicht?“ waren 12 Frauen ganz neugierig von mir zu erfahren, wie sie das nun besser hinbekommen mit dem Entscheiden.

Am liebsten wünschen sich die Teilnehmenden immer schnell eine Methode oder ein Schema, das abgearbeitet werden kann.  Punkt ein  bis zehn und dann ist alles gut. So geht das nicht!

Die Verstandes-Ebene wünscht sich solche Möglichkeiten. Das funktioniert nur leider nicht gut. Denn sobald wir uns in diese Ebene begeben, sind wir gefangen im Kopfkino und den unendlichen Entscheidungs-Möglichkeiten. Das kennen die Teilnehmerinnen bereits sehr gut. Gepaart mit dem ganzen Glaubenssätzen und Mindfuck, die wir uns im Laufe unseres Lebens und unserer Seelenreise eingefangen haben. Von „Du darfst nicht egoistisch sein“ bis „Wenn ich eine falsche Entscheidung treffe, dann…“ , die Bandbreite ist groß und individuell eingefärbt. Gefangen im Zweifel, drückt die Entscheidungslast immer mehr.

Grundsätzlich ist zu sagen,

wichtige Entscheidungen sollte nie unter Druck oder bei schlechter Laune und niedrigem Energielevel getroffen werden. Das ist meistens schon der erste Moment, der für Aufregung und Herausforderung sorgt. Denn Druck und Stress ist ein Zeichen der Zeit und die Energiebalance ist bei vielen nicht optimal.

Dafür gibt es sofort Übungen und jede kann eine deutliche Besserung des eigenen Zustandes spüren.

Nun geht es an die eigentliche Arbeit. Verbindung mit den Gefühlen herstellen. Fühlübungen für die anwesenden Frauen. Die meisten sind durch die viele Kopfarbeit ganz getrennt von ihren Gefühlen und noch dazu wollen wir ja professionell sein. Da haben Gefühle doch nichts zu suchen, privat ja aber im Business. Zwinker. Eine Botschaft an dieser Stelle: „Höre endlich auf dich ständig selbst zu trennen, denn Du bist ein Wesen mit Gedanken, Gefühlen, mit einem Körper und im besten Fall mit einer Verbindung zu Deiner Seele. Ganzheitlich eben. Nutze Deine verschiedenen Ebenen immer, dann wird es einfacher.“

Der kleine Unterschied der Dich von einem Roboter unterscheidet sind Deine Gefühle. Das  Quäntchen mehr, das Dich auszeichnet. Man könnt auch Menschlichkeit dazu sagen. Jetzt haben Frauen oft noch einen besseren Zugang zu den Gefühlen. Aber  im Laufe der Zeiten gab es eben auch ganz viele Aussagen, dass genau diese es sind, die Frauen davon abhalten kompetent zu sein oder was auch immer da erzählt wurde, um Dich klein zu halten.

Ist das wirklich wahr? Gerade diese Verbindung zu den Gefühlen: „Fühlt sich etwas gut an oder schnürt es mir die Luft ab?“ etwas was nicht mit logischen, mathematischen Formeln und wissenschaftlichen Beweisen erklärt werden kann, denn das ist eine andere Abteilung in unserer internen Firma, macht den Mehrwert bei Entscheidungen aus.

Mit etwas Übung kann diese Verbindung im eigenen System wieder gestärkt werden und dann wirklich zu einer Erfolgsstory werden, wenn es um Entscheidungen geht. Der Hauptfokus im Workshop ist Fühlen und lerne wie sich dieses Fühlen deuten lässt.

Für mache ist die innere Stimme schon spirituell. Und da stimme ich der Aussage zu 100 % zu. Denn es ist nichts nicht spirituell. Spirit ist gelebte Natürlichkeit. Es gibt entweder bewusste Menschen, die sich schon wieder mit ihrer inneren Stimme, Seele oder Göttlichkeit in sich selbst verbunden haben oder eben unbewusste Menschen, die das noch nicht in sich entdeckt haben. Aber alles ist Spirituell. Es sind nur die Belegungen, die Verurteilungen und Verteufelungen, die Dich davon abhalten, Dich mit Deinem inneren Spirit zu verbinden und den Mehrwert und Nutzen daraus auszukosten.

Nachdem die erste im Fühlen auf ihre zu entscheidendes Thema zugegangen ist und dabei erfühlt hatte, dass sie sich für eine Sache einsetzen will, die ihr Angst macht, denn es könnte erhebliche Konsequenzen für sie haben, war der Fühl -Bann gebrochen. Ihr wurde klar, dass sie sich von anderen angetrieben zu dieser Aktion hinreißen lassen wollte. Mit dem Fühlen wurde sehr schnell klar, dass hier andere Ebenen erlebbar wurden, die wenn sie wahrgenommen werden, sehr hilfreich sind bei Entscheidungen.

Nach diesem Fühl-Erlebnis, wurde klar, erst einmal Abstand von der Aktion zu nehmen. Eine innere Klärung der eigenen Position stand nun im Vordergrund. Abstand von den Äußeren Gegebenheiten, die natürlich ein Interesse haben, zu einer Aktion zu bewegen, die vielleicht nicht optimal sein könnte.

Das ganze wurde mit einem Entscheidungsmodel für den Verstand ergänzt, erweitert mit vielen Ideen für kreative Entscheidungsfindung und am Ende waren alle bereichert mit einem großen Strauß an Impulsen für den Alltag.

Der Workshop findet das nächst Mal am 3.4.2019 in Bad Hersfeld statt. Wenn Du Interesse hast und an dem Termin nicht kannst, spreche mich gerne an, wir finden eine Lösung.

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