Wochenimpuls 17.08.- 23.08.2015

Damit die grauen Männer nicht Ihre Zeit wegrauchen und ein Stück Urlaub in den Alltag kommt!

Alltagsgrau
Heute ist mein erster Tag am Schreibtisch nach zwei wundervollen Urlaubswochen. Ich bin sehr froh, dass ich mir diese heißen Tage als Urlaubstage ausgesucht habe. Da konnte ich ganz entspannt die Tage nach meinem eigenen Tempo gestalten.
Gerade weil es teilweise so heiß war, sind einige Unternehmungen, die für den Urlaub geplant waren ganz flexibel ausgetauscht worden, gegen Seebesuche. Ach was war das herrlich.
Nach dem Urlaub stellt sich nun die Frage: „Was passiert jetzt mit dem Nichtgetanen aus der Urlaubszeit?“ Verschieben auf den nächsten Urlaub? Oh je, auf Dauer würde das ein riesiger Überhang werden. Stellen Sie sich den Berg vor. Wie kommt also der Urlaub in unseren Alltag rein? Damit wir die schönen Dinge, die uns am Herzen liegen nicht immer verschieben, auf spätere Zeiten, oder gar auf die Rente.

Es gilt jeden Tag dran zu bleiben, um rauszukommen aus dem Alltagsgrau. Spüren Sie das Kribbeln im Bauch, das Verliebt sein ins Leben, in die Welt und in die Menschen.

Jetzt höre ich Sie schon sagen: „Ja aber….
• wie soll ich das machen mit meinen vielen Terminen?“
• ich habe diese ganzen Verpflichtungen?“
• das Leben will bezahlt sein, oder zahlen Sie meine Miete?“
• mein Leben ist kein Wunschkonzert, da gibt es Regeln und Strukturen, wer fühlt da schon täglich Schmetterlinge?“
• außerdem ist die Welt anstrengend und kompliziert, beherrscht von Angst und Schrecken, wer soll da Verliebt sein?“
Nun, dann sage ich Ihnen, jedes ja aber ist ein NEIN! Und es ist Ihr Leben, da gebe ich Ihnen Recht. Sie entscheiden, wie sich Ihr Leben gestaltet. Ob Sie es gestalten oder ob es gestaltet wird. Sie vergeben die Termine im Terminkalender Ihres Lebens.Und da ist zu entscheiden, ob Platz ist oder nicht. Wir alle gestalten mit unseren Gedanken diese Welt. Jeder jeden Tag ein Stückchen neu, was haben Sie so für Gedanken? Worauf wird der Fokus gelenkt? Diskutieren wir über die nicht richtige Form von etwas, weg von der Sache oder dem eigentlichen Problem? Oder finden wir gemeinsam Lösungen und neue Wege?

Grundvoraussetzung dafür, dass sich kreative Lösungen und Wege zeigen ist die eigene emotionale Fitness und einem Maß an Zufriedenheit.

Nehmen Sie sich einmal einen Moment Zeit:
• Was würde ich tun, wenn ich Zeit hätte?
• Für was würde ich Einsatz bringen?
• Was würde ich tun, das es mich erfüllt und mich glücklich macht?
• Was würde ich auf dem Sterbebett sage, was ich unbedingt hätte tun sollen?

Wenn Sie auf diese Fragen eine Antwort gefunden haben, dann machen Sie sich eine Liste dazu. Schauen Sie jede Woche rein und bauen Sie daraus Begegnungen, Fortbildungen, Zukunftsgestaltung (regional), Kreativität, Unternehmungen und freudvolle Zeiten in Ihren Kalender ein. Seien Sie sehr konsequent darin.

Doch Achtung, es kann passieren, dass sich Ihr Leben, Ihr Alltag und Ihr Umfeld dadurch ändern. Der Preis dafür ist, dass sich auf Dauer eine Grundzufriedenheit einstellen wird. Und ja es erfordert Mut zu sich selbst zu stehen, das haben wir nicht von klein auf gelernt, doch ich denke nun wird es Zeit in die Selbstverantwortung zu gehen.

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