Reagieren auf Auslöser hält im Muster gefangen

Ertappst Du Dich auch immer wieder dabei, dass Du im Außen forscht, was an Deinem aktuellen Unwohlsein schuld ist?

Gerade gestern konnte ich es wieder beobachten. Eine mir lieber Bekannter hat mit mir einen Kuchen gegessen. Er hat einen starken Hustenanfall bekommen. Schnell war der Übeltäter gefunden. Haselnüsse waren im Kuchen und die haben eine allergische Reaktion hervorgerufen.

Ok, ich erspare uns jetzt, die ganze Geschichte drum herum, dass wenn ich weiß, dass ich darauf reagiere, ich es nicht essen sollte. Und was dazu noch so alles an Erklärungen in unserem Verstand schlummert.

In unseren Verstandesschubladen gibt es so viele rationale Erklärungen, warum etwas so ist, wie es ist. Seine es Krankheitssymptome, Krisen oder sonstiges im Leben.

Damit können wir die Auslöser wunderbar für schuldig erklären. Fast immer ist es im Außen fest zu machen. Darauf sind wir so lange trainiert, das es zu einem Automatismus wird.

Ja, dann ist der Weizen, die Milch, die Pollen, der verspätete Zug oder was auch immer verantwortlich für unser Befinden und den Zustand in dem wir uns unwohl fühlen. Es gibt so viel vorgefertigte Meinungen in unseren mentalen Windungen, die immer auf das außen fixiert sind und wunderbare Antworten parat haben. Viele davon haben wir uns durch betreutes Denken (diesen Begriff habe ich kürzlich in einem Beitrag gehört und finde ihn so passend) abgespeichert.

Warum reagiert der eine auf Nüsse und der andere nicht?

Meistens nutzen wir die Gelegenheit nicht auf innere Ursachenforschung zugehen. Nur durch erINNERN lassen sich Antworten finden, die die Ursache erkennen lassen und durch Bewusstwerdung die Symptome und äußeren Auslöser neutralisieren können.

Der innere Konflikt, ein Erleben, was nicht verarbeitet ist, also noch immer in uns schwelt, löst Reaktionen aus diesem alten Konflikt aus. Die unbewusste Erinnerung von altem Unwohlsein kommt hoch, was auch zu körperlichen und emotionalen Reaktionen führen kann.

Bei dem Freund bin ich nicht näher auf sein Thema eingegangen, denn er ist noch nicht  bereit hinzusehen. Somit kann ich nicht sagen, was seine innere Ursache ist.

Ich möchte Euch aber ein anderes Beispiel aus meinem Umfeld erzählen. In meinem Umfeld gab es einen Freundin die konnte keine Äpfel aus dem „alten Land“ (das ist bei Hamburg und dort gibt es wundervolle Apfelplantagen) essen. Andere Äpfel aus anderen Regionen gingen, doch bei „altem Land“ bekam sie sofort Atemnot und starke allergische Reaktionen. Nachdem wir mit energetischer Arbeit und Innenschau daran gearbeitet haben, konnten wir ein altes Erleben finden, in dem sie im „alten Land“ geköpft wurde. Der Auslöser waren also nicht die Äpfel, sondern „altes Land“ und das damit verknüpfte Erleben.

Nach dem erINNERN, löste sich das Thema auf und inzwischen kann sie jegliche Äpfel aus der Region dort essen. Wunderbar.

Eigentlich ist dieses Aktivieren von alten Konflikten, eine wunderbare Chance aufzuräumen, zu verzeihen, in Frieden zu kommen und damit Freiheit zu erlangen.

Diese Konflikte in uns, können aus alten Erfahrungen stammen, auch aus Erleben der Ahnen oder der, der eigenen Seelenreise.

Schade, dass wir das noch nicht umfänglich verinnerlicht haben. Es scheint einfacher zu sein, weiterhin dem alten Muster nach der Suche von Auslösern außerhalb von uns treu bleiben. Doch das ist nur auf den ersten Blick so, denn es bringt keine wirkliche Lösung.

Natürlich braucht es Achtsamkeit und körperliche Unterstützung bei solchen Reaktionen, wenn die Ursache nicht klar ist. Atemnot ist eine akut gefährliche Situation. Dafür gibt es Heilpraktiker und Ärzte. Erste Hilfe sozusagen. Doch auf lange Sicht wird es mit der Ursachenforschung im Inneren den Heilungserfolg tiefgreifend unterstützen, wenn dort ebenfalls nach Antworten geforscht wird. Es braucht einen eigenverantwortlichen Schritt, der in die Freiheit führt.

Wenn Du genug davon hast, Dich an den Symptomen abzuarbeiten, kann ich Dir gerne helfen auf Ursachenforschung im Inneren zu gehen. Bei machen alten Traumata braucht es Begleitung, um über die Bewusstseinshürde zu gehen. Sprich mich gerne an, wir können einen Coachingtermin vereinbaren.

 

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