earth-1013746_1280Nachdenklich – Vom Welterschöpfungstag zum Weltschöpfungstag

Heute ist wieder ein wunderbarer Tag, an dem die zumindest im deutschsprachigen Raum lebenden Menschen, bis zum Abwinken überfrachtet werden mit einem schlechten Gewissen. Heute ist der Welterschöpfungstag. Bestimmt hast Du heute auch mehrfach im Radio gehört, dass die Ressourcen der Erde für dieses Jahr aufgebraucht sind. Folglich sind wir nun schuld daran, dass evtl. unsere Enkel deswegen ein schlechteres Leben führen werden.

Ich will nicht bestreiten, dass ein jeder von uns sich Gedanken machen sollte, was wir diesem wunderschönen Planeten, dem Pflanzenreich und auch den Menschen zumuten. Da gibt es bestimmt sehr viel was überdacht werden darf. Wieviel Müll produzieren wir? Was für Energiemöglichkeiten gibt es? (vor allen Dinge die, die schon lange zurückgehalten werden) Wie können wir umweltfreundlicher und menschenfreundlicher leben? Warum verbringen wir alle Stunden auf der Straße?

Ich freue mich über jedes neue Projekt und gebe auch gerne immer wieder Input dazu weiter. Um ein paar Beispiele zu nennen: Ich spare soweit es mir möglich ist Plastik ein. Ich versuche Dinge mit anderen Menschen zu teilen, besonders die, die ich nicht mehr brauche. Oder wenn ich etwas brauche schaue ich, ob es ein anderer nicht mehr braucht. Ich kaufe möglichst nur das ein, was ich auch verbrauchen kann. Uvm.

Doch ehrlich, wir einzelnen Menschen, denen nun wieder über Radio und wahrscheinlich auch in den Fernsehnachrichten, (die schaue ich aber nicht an, da ich kein TV mehr schaue), der schwarze Peter zugeschoben wird. Das ist einseitig und verdreht.

Alle würden gerne Elektrogeräte kaufen, die wie früher Jahrzehnte halten. Manche davon schaffen es gerade so über die Garantiezeit. Keiner von uns möchte schlechte Qualität haben, nur bekommen wir oft nicht mehr die Qualität, mit der etwas hergestellt werden kann. Oder es gibt einiges an Lebensmitteln nur in großen Verpackungseinheiten zu kaufen. All diese Spielchen, die diese Rad des „unendlichen Wachstums“ am Laufen halten.

Es wird Zeit, dass wir aufwachen und uns nicht für jeden Mist ein schlechtes Gewissen einreden lassen. Denn Menschen mit einem schlechten Gewissen und voller Angst werden viel weniger aktiv und nehmen in der Regel einiges einfach so hin. Wir können, wenn wir es erkennen, mit der uns gegebenen Kraft ganz aktiv gestalten. Viele von uns haben in den letzten Jahren ihr Einkaufsverhalten geändert. Es gibt immer mehr bewusste Menschen, die sich Gedanken machen, denen diese ganzen künstlich angezettelten Missstände suspekt sind. Die sich für Natürlichkeit und Menschlichkeit und für den Planeten einsetzen. Es werden immer mehr.

Schön wäre es, wenn über diese Aktionen mehr berichtet würde, denn das würde auch andere Menschen inspirieren aktiv zu werden. Dieses ewige runterziehen wirkt nicht weiter.

Ich werde auf jeden Fall in meinem Blog weiter über tolle neue Projekte und Aktivitäten berichten und ich freue mich, wenn Ihr falls Euch welche bekannt sind mir davon berichtet.

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