Heute geht es weiter mit dem Thema Achtsamkeit, in Ergänzung zu dem Blogbeitrag 3 Achtsamkeit-Übungen für den Alltag

Der Stress der Anderen

Eine meiner weiteren Achtsamkeit-Übungen ist es immer mehr zur Beobachterin zu werden und mich nicht automatisch in alles hineinziehen zu lassen, was nicht meins ist. Im Außen sowieso, ich muss nicht jeden Stress zu meinem werden lassen. Zumindest weiß ich das schon einmal! Die Übung besteht nun darin, dies auch immer öfter zu erfahren und zu leben. Es kommt darauf an im eigenen Takt zu tanzen, das ist der einzige Tanz, den kann ich wirklich richtig gut tanzen. Immer wenn es meins ist, fühlt es sich wie Tanzen an.

Gedankenhygiene und Wortwahl

Die Grundlage dafür ist, dass ich damit schon im Inneren beginne. Ich beobachte meine Gedanken, denn die sind auch mit ganz viel Fremden durchzogen. Nicht jeden Gedanken zu meinem Manifest werden lassen, das ist ein herausforderndes Spielfeld und braucht viel Selbstreflexion und Bewusstheit. Meine Worte beobachten, immer wieder. Wie sind die? Rede ich mit mir selbst voller Unterstützung und freundlich liebevoll? Bin ich konstruktiv oder eher destruktiv mit Worten unterwegs? Ich glaube Ihr kennt das alle auch sehr gut. Die innere Stimme, wenn sie unsere ureigene ist, spricht immer förderlich mit uns. Alle anderen Stimmen, die ich so in meinem Inneren höre, die sind fremd.

Worte manifestieren

Immer mehr überlege ich mir genau was ich so sage. Gerade in Bezug auf mich selbst. Das „Ich bin“ ist eine sehr machtvolle Aussage. Es ist ein Unterschied, ob ich sage: „Ich bin ängstlich.“ oder „Es gibt eine Angst in mir, die mich zögen lässt…“ Beim ersteren ist es eine Aussage, die mich grundsätzlich als ängstlich darstellt und das „ich bin“ manifestiert dann auch immer mehr Angst, bis dahin, dass ich dann im Zweifel nicht loslaufe. Die zweite Aussage, zeigt nur einen Aspekt auf, vor dem ich die Angst habe und damit bleibt in mir der Anschluss an die mutigen Anteile vorhanden, die dann auch Lösungen und Antworten finden.

Eine alte Weisheit

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal. 
(Talmud)

Ich üben mehr etwas zu benenne, als es sofort zu meinem zu machen. Immer tiefer komme ich dann mit meiner Essenz in Verbindung, die dann durch mich wirken kann. Und das ist sehr wirksam, das führt mich in den Flow, weil es einfach ist, echt zu sein.

Das gilt natürlich für alle. Im Menschsein wir haben es nur vergessen. Befreit von allen Rollen, Regeln und Fremdmustern, in der Verbindung mit der Seele ist das echte Sein voller Leichtigkeit. Die Seele ist mein bester Wegweiser.

Je mehr ich darin Übung habe, desto echter und bewusster bin ich mit mir und mit anderen. Da ist Leichtigkeit, Freude, Glück und Zufriedenheit. Willkommen im Sein.

Ich wünsche Dir ganz viel Inspiration für Deine Achtsamkeit mir Dir und allem was ist.

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