Wochenimpuls 14.03.- 20.03.2016

perfect-966214_1280Wann sind Sie das letzte Mal in die Perfektionsfalle getappt?

In unserem Verstand haben wir unendlich viele Ideen, was alles perfekt ist. Wir haben Bilder von perfekten Menschen, Traumpartnern, Jobs, Wohnmöglichkeiten, Kindern, Festen, Beziehungen und allem möglichen sonst noch.
Es gibt Bilder, wie wir selbst in diesen Situationen sein sollten und natürlich auch unendlich viele Vorstellungen, wie alle anderen und die Umstände perfekt wären.

Die Wirklichkeit sieht oft etwas anders aus, denn die ist eher perfekt unperfekt.
Es kann sein, dass wir dadurch die besten Gelegenheiten in unserm Leben verpassen. Es kommt ein Jobangebot, aber eben nicht in der Stadt in der wir es uns vorgestellt haben. Der Mann, der uns im Zug anlächelt, entspricht nicht unserem Traumbild und wir lassen uns nicht auf ein Gespräch ein. Das Haus, das in der Immobilienanzeige steht hat, keine Garage dabei, wir verzichten auf eine Besichtigung.

Sie kennen alle diese Schubladen, die wir in unserem Kopf haben, die im Vorfeld aussortieren und uns hindern, sich Gegebenheiten zu nähern. Es hält uns davon zurück, dass wir uns erst einmal neutral und wertfrei auf etwas einlassen können, um zu fühlen, ob es vielleicht doch optimal für uns ist.

Auch unser Blick auf uns selbst ist sehr kritisch, da gibt es immer noch was zu polieren und nachzubessern. Nie sind wir am Ziel angelangt und perfekt werden wir wahrscheinlich in diesem Leben nicht werden.
Ich empfehle den Blickwinkel zu wechseln. Entsorgen Sie den Perfektionismus. „Optimal“, das ist erreichbar. Wenn etwas optimal ist, dann fühlt es sich gut an. Dann ist es das Optimum, was jetzt erreichbar ist und im Moment genau passt.
Dann kann es der im Moment optimale Job, Traumpartner oder Augenblick sein und Sie können Ihr Herz öffnen und genießen.
Optimal befreit aus einem ewigen Wartezustand, auf etwas was nie so sein wird.
In meinem Workshop „Die Perfektionsfalle“ setzen wir uns mit den Ursachen der inneren Perfektionisten auseinander, um immer mehr den Weg des Optimalen gehen zu können.

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